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08. Dezember 2016
Dortmunder „Volksbänke“  für den Westfalenpark

Dortmunder Volksbank und der Freundeskreis Westfalenpark weihen neue ,,Volksbänke“ ein.

Die erfolgreiche Kooperation zwischen der Dortmunder Volksbank und dem Freundeskreis Westfalenpark e.V. setzt sich fort. Aus Anlass ihrer 50jährigen Mitgliedschaft dürfen sich rund 50 Kunden der Dortmunder Volksbank über „eigene“ Volksbänke freuen.
Gemeinsam mit dem Freundeskreis haben die Volksbank und die gärtnerischen Leitung einen zentralen, gut erreichbaren Platz im Westfalenpark gefunden, an dem die neuen „Volksbänke“ ab sofort für Besucherinnen und Besucher für Entspannung sorgen. Die Jubilare der Volksbank können demnächst ihre eigene Bank aufsuchen und sich am schönen Park erfreuen.
Zur Präsentation der „Volksbänke“ hatte der Freundeskreis Westfalenpark e.V. zu einem Pressetermin für Donnerstag, 08.12.2016, eingeladen und mit Vertretern der Dortmunder Volksbank die neuen Sitzmöbel am Zentralplatz feierlich eingeweiht.

18.Oktober 2016
Der Werwolf von der Buschmühle R. Wulf   (Lesung)

Dortmunder Werwolf besuchte den Westfalenpark

Rund um den westfälischen Werwolf, auch dem aus der Buschmühle im Westfalenpark, reihten sich die kurzweiligen Geschichten, die Rüdiger Wulf vom Westfälischen Schulmuseum auf Einladung des Freundeskreises Westfalenpark bei einer Lesung im Torfhaus vortrug. Nicht nur Sagen und „Augenzeugenberichte“ kamen   zum  Vortrag   – fundiert   wurden   auch  immer   wieder   Quellen   wie das
„Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens“ und eine Untersuchung des Phänomens Werwolf durch Prof. Wilhelm Hertz aus dem Jahre 1862 hinzugezogen.
Der Vorstand des Freundeskreises hatte sich viel Mühe gegeben, das Torfhaus themengerecht auszustatten, so dass die Besucherinnen und Besucher sich erst einmal mit Spinnennetzen oder einem gruselig von der Decke hängenden brüllenden Werwolf auseinander setzen mussten. Doch diese Schrecken wurden durch sympathisch agierende und passend gekleidete Vorstandsmitglieder des gemeinnützigen Vereins wieder wettgemacht. Rotkäppchen schenkte blutroten Sekt aus und der weibliche Werwolf ähnelte eher der in der Lesung kennengelernten sagenhaften Katze. Eine Dame aus dem Mittelalter mit Laterne sorgte nach dem unterhaltsamen Abend für einen „gefahrlosen“ Rückweg durch den nun doch sehr gruselig anmutenden Westfalenpark zurück zum Eingang. 

Weitere Themenveranstaltungen im Torfhaus sollen folgen.

24. Januar 2017

Erinnerung an stadtbildprägenden Architekten Will Schwarz

Am 21. Januar 2017 jährte sich zum 25. Mal der Todestag des Dortmunder Architekten Will Schwarz (1907-1992). Seine zahlreichen Gebäude aus den 50er Jahren prägten und prägen noch heute das Dortmunder Stadtbild. Erinnert wird hier an das Gesundheitsamt an der Hövelstraße – als Gesamtkunstwerk eine „Symbiose aus Architektur und bildender Kunst“ und eine weit über Dortmunds Grenzen hinaus gewürdigte Ikone der 50er-Jahre-Architektur.  

Verdient gemacht hat sich Will Schwarz auch um den Dortmunder Westfalenpark. Ihm schenkte er mit dem Fernsehturm „Florian“ und dem Parkcafé, das heute Sitz der Altenakademie ist, die markantesten und heute denkmalgeschützten Gebäude.

Zur Bundesgartenschau 1959 in Rekordzeit von nur ca. 14 Monaten fertiggestellt, war der Fernsehturm damals nicht nur das höchste Bauwerk Deutschlands, sondern auch weltweit der erste Turm mit einem rotierenden Restaurant.
Für den Westfalenpark engagierte sich Will Schwarz aber auch „im Kleinen“: von 1980-1987 wurde er erster Vorsitzender des neu gegründeten Freundeskreises Westfalenpark e.V. Der Verein blüht heute noch und seine 130 Mitglieder engagieren sich weiterhin im Sinne des damals formulierten Ziels, „das Interesse des Westfalenparks zu fördern und zu verbreiten.“ Die Mitglieder treten mit viel Engagement dafür ein, die gepflegte Freizeit-, Erlebnis- und Erholungsanlage zu erhalten und neue Entwicklungen positiv zu begleiten.
So erinnerten sich am 21. Januar 2017 sowohl die Westfalenparkleitung für die herausragenden Gestaltungselemente des Parks als auch der Freundeskreis dankbar an Will Schwarz als einen seiner Gründer. 

Monika Greve